Warum „Richtig Ticken“ genau JETZT meine Antwort ist.
Viele haben mich gefragt, warum ich mich ausgerechnet jetzt – mitten in einer tiefen persönlichen Krise – so radikal ehrlich zeige. Warum ich gerade jetzt die Tür für mein Herzensprojekt „Richtig Ticken“ aufstoße. Die Antwort ist simpel, auch wenn sie wehtut: Weil ich erst jetzt wirklich begonnen habe, mir selbst zuzuhören. In fast sechs Jahren Arbeit mit über 40 Klienten habe ich oft über Veränderung gesprochen. Ich habe andere ermutigt, in ihren Schmerz zu schauen, während ich selbst noch meine Maske der Aufopferung trug. Ich wollte retten, während ich mich selbst noch versteckte. Ich spüre gerade eine tiefe Entschlossenheit in mir. Ich habe aufgehört, mich zu rechtfertigen. Ich habe verstanden: Meine Brüche sind kein Hindernis für meine Arbeit – sie sind die Voraussetzung. Ich muss nicht „fertig“ oder „geheilt“ sein, um ein guter Peer zu sein. Ich muss nur wahrhaftig sein. „Richtig Ticken“ ist kein klassischer Ratgeber-Podcast. Es ist mein Versprechen an mich und an euch, die Masken abzulegen. Es ist der Ort, an dem wir lernen, dass Veränderung scheiße weh tun darf, weil genau dieser Schmerz der Motor ist, der uns aus den alten, krankmachenden Mustern herausholt. Ich öffne die Tür jetzt, weil ich heute weiß: Wahrheit braucht keinen perfekten Zeitpunkt. Sie braucht nur Mut. Wer ist bereit, mit mir gemeinsam hinter die eigene Maske zu schauen? Ohne Bewertung von außen. Einfach nur, um zu sehen, wie wir wirklich ticken. So fühle ich.
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